Seychellen – Traumstrände und unberührte Natur

Wer kennt nicht die berühmten, von Granitfelsen flankierten Traumstrände der Seychellen? Die Bilderbuchkulisse hat zwar ihren Preis, denn eine Reise auf die Inseln vor der Küste Ostafrikas ist nicht ganz billig. Dafür sind die Seychellen dank einer nachhaltigen Tourismuspolitik überraschend frei vom Massentourismus.

Die Traumstrände der Seychellen

Seychellen

Anse Source D’Argent, La Digue © victoria-white2012@flickr

Die meisten Besucher kommen natürlich wegen der wunderschönen Strände auf die Seychellen. Ob das lebhafte Mahé, Praslin oder das verträumte La Digue – die bei Urlauber beliebtesten Inseln werden diesbezüglich nicht enttäuschen. Der Großteil der Strände ist noch erstaunlich unberührt und frei vom Massentourismus. Das türkisfarbene Meer mit seinen warmen Wassertemperaturen lädt nicht nur zum Planschen, sondern auch zu Wassersport wie Segeln und (Wind-)Surfen ein. Beim Schnorcheln und Tauchen offenbart sich die prachtvolle Unterwasserwelt der Seychellen.

Einzigartige Flora und Fauna

Doch es wäre unfair, die Seychellen auf ihre Strände zu reduzieren. Die 115 Inseln, von denen nur etwa 30 bewohnt sind, beherbergen eine einzigartige Flora und Fauna. Knapp 50 Prozent der Seychellen sind Naturschutzgebiet. Aufgrund der isolierten Lage gibt es vielen endemische Spezies, unter anderem zahlreiche Vogelarten und die Seychellen-Riesenschildkröten, die beispielsweise auf der Insel Cousin beobachtet werden können. Dank eines nachhaltigen Tourismus hat sich die Natur ihre Ursprünglichkeit größtenteils bewahren können.

Beste Reisezeit für die Seychellen

Die Seychellen lohnen aufgrund des ganzjährig warmen, tropischen Klimas zu jeder Jahreszeit einen Besuch. Die Temperaturen bewegen sich fast konstant zwischen 25 und 30 Grad. Zwar kann die Luftfeuchtigkeit sehr hoch sein, doch sorgt das Meer stets für eine frische Brise. Etwas trockener und weniger schwül ist es zwischen April und Oktober, wenn der Südostpassat kühlere Luft heranträgt. Um diese Jahreszeit herrschen auch gute Voraussetzungen zum Surfen und Segeln.

Portugal – Wo Europa endet

Das südwesteuropäische Land erfreut sich aufgrund seiner abwechslungsreichen Landschaft, spannenden Kultur und nicht zuletzt seiner schönen Strände großer Beliebtheit. Während Pauschalurlauber vor allem an die Algarve reisen, schätzen Individualisten den noch größtenteils unberührten Norden und Westen Portugals.

Algarve

Algarve, Portugal

Sagres © miguelteixeira@flickr

Viele von uns assoziieren Portugal mit der Algarve. Es ist vor allem der Mix aus traumhaften Sandstränden und den schroffen Felsformationen, die diese Region im Süden des Landes so beliebt macht. Dazu kommen die vielfältigen Freizeit- und Ausflugsmöglichkeiten. Idyllische Fischerdörfer, römische und mittelalterliche Ruinen, aber auch Freizeitparks und verschiedene Sportmöglichkeiten sorgen für einen abwechslungsreichen Urlaub.

Weitere portugiesische Reiseziele

Doch gibt es in Portugal so viel mehr zu entdecken. Die Metropolen Porto und Lissabon haben eine Fülle an Kultur und ein aufregendes Nachtleben zu bieten. Auch Wanderer und Surfer schätzen Portugal. Vor allem die wilde Atlantikküste übt auf Besucher einen unbändigen Reiz aus. Taucher und Wassersport-Fans finden auf Madeira und den Azoren vielfältige Möglichkeiten.

Beste Reisezeit für Portugal

Das angenehme Klima ermöglicht rund ums Jahr einen Urlaub in Portugal. Zwischen dem grünen, eher milden Norden des Landes und dem warmen Süden gibt es jedoch Unterschiede. Der Norden und Westen haben aufgrund der Meeresströmung gemäßigte Temperaturen, die sich in der warmen Jahreszeit für Aktivitäten aller Art eignen. An der Algarve wird es im Sommer sehr heiß, während ein Wintertag schöner sein kann, als ein Sommertag in Deutschland. In der Regel ist das Meer hier von Mai bis November warm genug zum Baden. Madeira und die Azoren haben das ganze Jahr über ein mildes Klima und angenehme Wassertemperaturen. Hier können Sie im Sommer wie im Winter gut Urlaub machen.

Ägypten – Land am Nil

Warme Reiseziele: Ägypten

Luxor © Bernt Rostad@flickr

Ägypten ist eines der beliebtesten Reiseziele in Afrika. Neben den jahrtausendealten Sehenswürdigkeiten entlang des Nils und rund um die Hauptstadt Kairo zieht es viele Urlauber in die Badeorte am Roten Meer. Ägypten kann ganzjährig bereist werden, allerdings sind die Temperaturen in den Sommermonaten extrem hoch. Ideales Wetter herrscht in den Monaten November bis April, dann ist es angenehm warm und ideal für einen Badeurlaub oder eine Rundreise. Vielleicht möchten Sie auch beides miteinander kombinieren?

Rundreise durch Ägypten

Wenn Sie eine Rundreise durch das Land der Pharaonen planen, sind die Wintermonate ideal. Sie ermüden bei den Besichtigungstouren durch die Tempelanlagen von Karnak und Luxor, in Kom Ombo, Edfu oder im Tal der Könige nicht so schnell, dennoch ist es tagsüber immer angenehm warm. Vor allem Fahrten durch die Wüste nach Abu Simbel in Oberägypten können im Sommer recht strapaziös werden, denn die Temperaturen steigen auf über vierzig Grad. Ab November ist das Wetter für uns Mitteleuropäer deutlich angenehmer. Nicht versäumen sollten Sie Kairo mit seinen bedeutenden Sehenswürdigkeiten. Neben den Pyramiden von Gizeh, prachtvollen Moscheen und dem Nationalmuseum darf der Bummel durch einen Basar nicht fehlen.

Entspannen am Roten Meer

Badeurlaub am Roten Meer ist das ganze Jahr über möglich. Die ständige Brise macht die Hitze des Sommers erträglich und das Meer sorgt für Abkühlung. In Badeorten wie Hurghada und Sharm el-Sheik können Sie den verschiedensten Wassersportaktivitäten nachgehen. Besonders beliebt sind Tauchgänge an den farbenprächtigen Korallenriffs. Doch auch Segeln, Surfen, Parasailing und vieles mehr ist möglich.

Florida – Sunshine State

Strandurlaub, Wassersport, Natur, Action und Shopping – all das hat der ‚Sonnenscheinstaat‘ zu bieten. Da es ganzjährig warm ist, bietet sich Florida gerade in den Herbst- und Wintermonaten als Alternative zum nasskalten Wetter in Deutschland an.

Weltklasse Strände

Warme Reiseziele: Florida

Miami © Ricymar Fine Art Photography@flickr

Warm ist es hier das ganze Jahr über, nicht umsonst wird Florida auch ‚Sunshine State‘ genannt. Der Bundesstaat im Süden der USA ist vor allem für seine Strände bekannt, die ganzjährig zum Relaxen, Baden, Surfen und Schnorcheln einladen. Besonders für Familien sind die Strände an Floridas Küsten sehr gut geeignet für unvergessliche Erlebnisse in unbeschwerter Urlaubsatmosphäre. Wer es warm mag, der wird sich im bis zu 29 Grad warmen Wasser des Golfes von Mexiko besonders wohlfühlen. An der Atlantikküste geht es etwas kühler zu.

Freizeit- und Erlebnisparks

Sonne und Strand ist aber längst nicht alles, was Florida Urlaubern zu bieten hat. Wer Abenteuer und Action sucht, der ist hier genau richtig. In kaum einer anderen Region der Welt gibt es derartig viele Freizeit- und Erlebnisparks. Ob Sie in die Welt von Walt Disney oder Hollywood eintauchen oder auf Tuchfühlung mit wilden Tieren und mächtigen Reptilien gehen – etwa 50 verschiedene Freizeit- und Themenparks gibt es in Florida. Bei einem Ausflug mit dem Speedboat können im Everglades-Nationalpark die gewaltigen und beeindruckenden Sumpfgebiete erkundet werden, die einst das Landschaftsbild dieses Staates prägten.

Miami

Wer im Urlaub auf Kultur und Kunst nicht verzichten möchte, findet in Miami zahlreiche renommierte Museen, wie etwa das ‚Bass Museum of Art‘. Im Art Deco District prägen zahlreiche aufwendig restaurierte Gebäude aus den 30er Jahren das Erscheinungsbild. Das Flair dieser lebhaften Metropole lässt sich am traumhaften Stadtstrand ebenso erleben wie bei einer Einkaufstour in den Bal Harbour Shops, der luxuriösesten Shoppingmall von Miami. Abends können Besucher in das pulsierende Nachtleben dieser Metropole eintauchen und besondere Momente genießen.

Die Florida-Keys

Die berühmte Inselkette im Süden Floridas lockt schon lange mit einer Durchschnittstemperatur von knapp 26 Grad Touristen aus aller Welt an. Hier kann man in einer traumhaften Naturkulisse sämtlichen Outdoor- und Sportaktivitäten nachgehen oder einfach nur entspannen. Das einzige Korallenriff Nordamerikas lädt zu aufregenden Schnorchel- oder Tauchtouren ein.

Malediven – Tropisches Paradies

Warme Reiseziele 2012: Malediven

© ~konny@flickr

Die palmenverwöhnten Inseln der Malediven mit ihren Puderzuckerstränden versprechen einen paradiesischen Urlaub. Die etwa 90 der touristisch genutzten Inseln und Atolle sind ganzjährig warm und bieten auch zur Hauptreisezeit ausreichend Platz für alle Inselhungrigen. Lassen Sie den Alltag hinter sich und entspannen Sie sich an einem der schönsten Flecken der Erde. Wellness- und Wassersportmöglichkeiten sorgen für Abwechslung.

Wellnessträume auf den Malediven

Ein Spa-Programm der Extraklasse finden Sie in vielen guten Hotelanlagen, die meist aus kleinen, aber sehr komfortablen Holzbungalows bestehen. Für Ihre körperliche Fitness sorgen freundlich ausgestattete Fitnessräume. Nach unzähligen Strandtagen und dem gelegentlichen Bad im warmen Meer werden Sie noch lange nach Ihrer Reise die Gelassenheit des Insellebens in sich tragen.

Wassersport

Vor der Monsunwende zwischen Mai und Oktober locken günstige Windbedingungen zahlreiche Surfer in die Nähe des Malé-Atolls. Die Malediven sind wegen ihrer faszinierenden Unterwasserwelt auch ein beliebtes Reiseziel für Tauchfans. Bunte Korallen, farbenfrohe Fische und kleine Haie machen jeden Tauchgang zu einem Abenteuer. Die beste Tauchzeit ist von Januar bis April, denn dann ist das Meer ist klar und ruhig. Genießen Sie das Schauspiel unter Wasser jedoch mit der gebotenen Vorsicht. Berühren Sie keinen der Meeresbewohner, denn Bisse und Stiche können unangenehm oder sogar gefährlich sein.

Die Malediven entdecken

Suchen Sie Abwechslung vom Strandalltag, kehren Sie Strand und Meer für ein paar Stunden den Rücken und lernen Sie das Leben und die Kultur der Inselbewohner kennen. Lassen Sie sich in der Hauptstadt Malé durch die Gassen bunter Märkte treiben und tanzen Sie mit den Einheimischen auf einer der vielen Musikveranstaltungen. Die Einwohner sind ein freundliches Volk und Fremden gegenüber sehr offen.

Madeira – Die Blumeninsel

Warme Reiseziele: Madeira

© Sindre Reime@flickr

Im Atlantischen Ozean, etwa 800 Kilometer vom Festland entfernt, liegt die portugiesische Insel Madeira. Die Insel ist nicht nur kulturhistorisch interessant, auch Naturfreunden und Aktivurlaubern hat sie  faszinierende Eindrücke zu bieten. Ob Sommer oder Winter, die Temperaturen auf der Insel sind durchweg angenehm warm. Schon Kaiserin Sissi erholte sich im milden Klima der Blumeninsel und im 19. Jahrhundert war Madeira das liebste Reiseziel des englischen Adels.

Seit 1500 Jahren ist Madeira besiedelt und wurde von immer wechselnden Machthabern regiert. Die Phönizier haben die Insel entdeckt, Christoph Columbus war hier und Portugiesen und Spanier lieferten sich wegen ihr erbitterte Kämpfe. Die Einflüsse der unterschiedlichen Kulturen zeigen sich deutlich in der Architektur der Hauptstadt Funchal. Kleine Gassen, schmale Häuser, alte Kirchen und massive Festungsbauten prägen den Stadtkern. Berühmt ist der Markt von Funchal, der mit seinem üppigen Angebot einem orientalischen Basar gleicht. Hier gibt es die bekannten madeirischen Korbwaren, Blumen über Blumen und den Schwarzen Degenfisch. Warm serviert ist er eine inseltypische Spezialität. Sehenswert ist auch der Hafen, der einst als Festungsanlage gebaut wurde. Der Botanische Garten beeindruckt mit riesigen Volieren voller exotischer Vögel.

Dass Madeira auch als Blumeninsel bekannt ist, wundert niemanden, der einmal im Inselinneren unterwegs war. Entlang der Levadas, künstlicher Wasserläufe, kann die Natur erwandert werden; so lassen sich die Schönheiten des felsigen Eilandes direkt und mit allen Sinnen genießen. Die vor mehr als 300 Jahren angelegten Levadas dienen noch heute der Bewässerung. Sie führen durch die üppige, immergrüne Vegetation, vorbei an Wasserfällen durch weite Lorbeerwälder, die zum Weltkulturerbe gehören. Da Madeira nie mit dem Festland verbunden war, gibt es Pflanzen und Tiere, die einmalig auf der Welt sind.

Das warme Klima macht Madeira als Reiseziel für Wassersportler äußerst attraktiv. Zwar gibt es nur wenige Badebuchten, für Taucher ist die Insel allerdings ein Paradies. Die felsigen Unterwasserlandschaften faszinieren mit bizarren Formationen. Bei Caniço wurde ein Bereich zum Unterwasser-Nationalpark erklärt. Auch Mountainbiker kommen auf ihre Kosten. Durch die beträchtlichen Höhenunterschiede und wechselnden Landschaften ist eine Entdeckung auf dem Fahrrad Erlebnis und Herausforderung zugleich.

Dezember – Zeit für eine Fernreise

Gegen die grauen Tage im Dezember gibt es nur ein Mittel: Raus aus Deutschland und ab in die Sonne. Reiseziele wie Mexiko und Mauritius haben die schönsten Strände der Welt und eignen sich um diese Jahreszeit hervorragend für einen entspannten Badeurlaub.

Mexiko

Acapulco, Mexico © by JSF306

Das Land zwischen dem Pazifik und dem Golf von Mexiko verfügt über eine große Anzahl an Ferienorten. Viele Touristen reisen in die Badeorte am Golf, wie etwa Cancun oder Playa del Carmen, aber auch die Reiseziele an der Pazifikküste eignen sich bestens zum Baden und Entspannen. Legendär ist die Stadt Acapulco, die entweder per Flugzeug oder mit dem Bus von Mexiko City in weniger als vier Stunden erreichbar ist. Der schöne Sandstrand in der Bucht von Acapulco bietet beste Voraussetzungen zum Baden und für Wassersport wie Surfen, Segeln oder Tauchen. Abends haben Urlauber die Qual der Wahl zwischen den zahlreichen Restaurants und Bars. Eine Hauptattraktion Acapulcos sind die weltbekannten Klippenspringer. Einmal täglich stürzen sie sich von der über 30 Meter hohen Klippe in den tosenden Pazifik. Von der Aussichtsplattform eröffnet sich Besuchern ein traumhafter Ausblick.

Mauritius

Mauritius © by Marc Veraart

Eines der schönsten Reiseziele des Indischen Ozeans, und besonders bei Hochzeitspaaren beliebt, ist der Inselstaat Mauritius. Luft- und Wassertemperatur sind das ganz Jahr über verlässlich warm und jede Woche gibt es von Deutschland aus mehrere Flüge auf die traumhafte Insel. Auf Mauritius gibt es sowohl Luxushotels der Spitzenklasse als auch einfache Unterkünfte. Rund um die 2.000 Quadratkilometer große Insel befinden sich traumhaft schöne weiße Sandstrände; durch das vorgelagerte Riff gelangen die Wellen nur sanft ans Ufer. Nicht zuletzt wegen der zahlreichen Palmen zählt der sechs Kilometer lange Trou aux Biches zu den schönsten Stränden der Insel. Das Wasser fällt langsam ins Meer ab und bietet sich daher besonders für Familien mit Kindern an. Das Korallenriff, nur wenige Meter entfernt, lädt dazu ein die faszinierende Unterwasserwelt beim Schnorcheln zu erkunden.

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