Portugal – Wo Europa endet

Das südwesteuropäische Land erfreut sich aufgrund seiner abwechslungsreichen Landschaft, spannenden Kultur und nicht zuletzt seiner schönen Strände großer Beliebtheit. Während Pauschalurlauber vor allem an die Algarve reisen, schätzen Individualisten den noch größtenteils unberührten Norden und Westen Portugals.

Algarve

Algarve, Portugal

Sagres © miguelteixeira@flickr

Viele von uns assoziieren Portugal mit der Algarve. Es ist vor allem der Mix aus traumhaften Sandstränden und den schroffen Felsformationen, die diese Region im Süden des Landes so beliebt macht. Dazu kommen die vielfältigen Freizeit- und Ausflugsmöglichkeiten. Idyllische Fischerdörfer, römische und mittelalterliche Ruinen, aber auch Freizeitparks und verschiedene Sportmöglichkeiten sorgen für einen abwechslungsreichen Urlaub.

Weitere portugiesische Reiseziele

Doch gibt es in Portugal so viel mehr zu entdecken. Die Metropolen Porto und Lissabon haben eine Fülle an Kultur und ein aufregendes Nachtleben zu bieten. Auch Wanderer und Surfer schätzen Portugal. Vor allem die wilde Atlantikküste übt auf Besucher einen unbändigen Reiz aus. Taucher und Wassersport-Fans finden auf Madeira und den Azoren vielfältige Möglichkeiten.

Beste Reisezeit für Portugal

Das angenehme Klima ermöglicht rund ums Jahr einen Urlaub in Portugal. Zwischen dem grünen, eher milden Norden des Landes und dem warmen Süden gibt es jedoch Unterschiede. Der Norden und Westen haben aufgrund der Meeresströmung gemäßigte Temperaturen, die sich in der warmen Jahreszeit für Aktivitäten aller Art eignen. An der Algarve wird es im Sommer sehr heiß, während ein Wintertag schöner sein kann, als ein Sommertag in Deutschland. In der Regel ist das Meer hier von Mai bis November warm genug zum Baden. Madeira und die Azoren haben das ganze Jahr über ein mildes Klima und angenehme Wassertemperaturen. Hier können Sie im Sommer wie im Winter gut Urlaub machen.

Madeira – Die Blumeninsel

Warme Reiseziele: Madeira

© Sindre Reime@flickr

Im Atlantischen Ozean, etwa 800 Kilometer vom Festland entfernt, liegt die portugiesische Insel Madeira. Die Insel ist nicht nur kulturhistorisch interessant, auch Naturfreunden und Aktivurlaubern hat sie  faszinierende Eindrücke zu bieten. Ob Sommer oder Winter, die Temperaturen auf der Insel sind durchweg angenehm warm. Schon Kaiserin Sissi erholte sich im milden Klima der Blumeninsel und im 19. Jahrhundert war Madeira das liebste Reiseziel des englischen Adels.

Seit 1500 Jahren ist Madeira besiedelt und wurde von immer wechselnden Machthabern regiert. Die Phönizier haben die Insel entdeckt, Christoph Columbus war hier und Portugiesen und Spanier lieferten sich wegen ihr erbitterte Kämpfe. Die Einflüsse der unterschiedlichen Kulturen zeigen sich deutlich in der Architektur der Hauptstadt Funchal. Kleine Gassen, schmale Häuser, alte Kirchen und massive Festungsbauten prägen den Stadtkern. Berühmt ist der Markt von Funchal, der mit seinem üppigen Angebot einem orientalischen Basar gleicht. Hier gibt es die bekannten madeirischen Korbwaren, Blumen über Blumen und den Schwarzen Degenfisch. Warm serviert ist er eine inseltypische Spezialität. Sehenswert ist auch der Hafen, der einst als Festungsanlage gebaut wurde. Der Botanische Garten beeindruckt mit riesigen Volieren voller exotischer Vögel.

Dass Madeira auch als Blumeninsel bekannt ist, wundert niemanden, der einmal im Inselinneren unterwegs war. Entlang der Levadas, künstlicher Wasserläufe, kann die Natur erwandert werden; so lassen sich die Schönheiten des felsigen Eilandes direkt und mit allen Sinnen genießen. Die vor mehr als 300 Jahren angelegten Levadas dienen noch heute der Bewässerung. Sie führen durch die üppige, immergrüne Vegetation, vorbei an Wasserfällen durch weite Lorbeerwälder, die zum Weltkulturerbe gehören. Da Madeira nie mit dem Festland verbunden war, gibt es Pflanzen und Tiere, die einmalig auf der Welt sind.

Das warme Klima macht Madeira als Reiseziel für Wassersportler äußerst attraktiv. Zwar gibt es nur wenige Badebuchten, für Taucher ist die Insel allerdings ein Paradies. Die felsigen Unterwasserlandschaften faszinieren mit bizarren Formationen. Bei Caniço wurde ein Bereich zum Unterwasser-Nationalpark erklärt. Auch Mountainbiker kommen auf ihre Kosten. Durch die beträchtlichen Höhenunterschiede und wechselnden Landschaften ist eine Entdeckung auf dem Fahrrad Erlebnis und Herausforderung zugleich.

Top 10 Reiseziele mit Sonnengarantie

Hervorgehoben

Wollen Sie dem grauen Alltag entfliehen, aber wissen noch nicht wo es dieses Jahr hin gehen soll? Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – unsere Top 10 Reiseziele für das Jahr 2012 versprechen garantiert einen warmen, sonnenscheinreichen Urlaub.

Algarve

Warme Reiseziele: Algarve

© ReservasdeCoches.com@flickr

Ganz im Süden Europas liegt die wild-romantische Algarve. Portugals Traumküste ist eine verlässliche Adresse für Sonnenhungrige. Die Küste mit den bizarren Felsformationen aus rotem Sandstein eignet sich für einen Strandurlaub und Wassersport aller Art. Verlockend ist auch das Hinterland. Historische Römersiedlungen und Korkeichenwälder bieten Abwechslung vom Strandalltag.

Dubai

Schon lange eine beliebte Destination, ist Dubai ist auch 2012 wieder in den Top 10 mit dabei. Das arabische Emirat ist ein ideales Reiseziel für Genießer. Beim exklusiven Strandurlaub im Luxushotel können Sie es sich richtig gut gehen lassen. Der Service ist erstklassig und die Einkaufsmöglichkeiten sind fantastisch.

Florida

Entspannt und locker urlaubt es sich in Florida. Baden, Surfen und Sightseeing stehen auf dem Programm. Wer mehr will als in Miami in der Sonne braten, macht einen Abstecher in die Everglades oder in einen der berühmten Freizeitparks.

Madeira

Auf der portugiesischen Insel des ewigen Frühlings ist es das ganze Jahr über angenehm warm. Schroffe Felsen und Wasserfälle sind ebenso typisch für das Top 10 Reiseziel wie seltene Orchideen und farbenfrohe Blütenpracht.

Malediven

Die paradiesischen Inseln im Indischen Ozean kommen nie aus der Mode. Warm ist der Sand, blau das Meer und exotisch die Landschaft. Die Malediven sind als Reiseziel für Winterflüchtlinge einfach unschlagbar.

Marokko

Orientalisches Flair wie aus Tausendundeiner Nacht ist nur ein paar Flugstunden von Deutschland entfernt. Wer eintauchen will in eine andere Welt, wird sich in Marokko wohlfühlen. Ob Musik, Essen oder die Landschaft, alles fasziniert an diesem Top 10 Reiseziel.

Santorin

Santorin ist eine der ungewöhnlichsten der vielen griechischen Inseln. Der Sage nach ist es ein Teil des versunkenen Atlantis. Bis zu 300 Meter ragt die schroffe Felseninsel aus dem Meer. Die weißen Häuser mit den blau gestrichenen Türen schaffen ein Griechenland wie aus dem Bilderbuch.

Südafrika

Südafrika ist schon lange ein beliebtes Reiseziel. Gerade im Winter, wenn es bei uns kalt ist, herrscht dort das beste Klima. Auch 2012 liegen Rundreisen ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Die weiten Landschaften, Tierbeobachtungen und traumhafte Strände verbinden sich zu einem intensiven Urlaubserlebnis.

Thailand

Top 10 warme Reiseziele 2012

© travelourplanet@flickr

Dem Charme Thailands kann sich niemand entziehen. Schon seit Jahren gehört das Reiseziel zu den Top 10. Thailand verdankt seine Beliebtheit der einzigartigen Mischung aus fernöstlicher Kultur und Bilderbuchstränden. Es ist das ideale Reiseziel für alle, die es im Winter für ein paar Wochen warm haben möchten.

Zypern

Die Insel im Mittelmeer erfüllt alle Ansprüche an ein modernes Reiseziel. Badeurlaub mit sportlichem Akzent ist ebenso möglich wie ein Wanderurlaub in der einmaligen Vegetation der Troodos-Berge.

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Die Küste Zentralportugals

Costa Nova, Portugal

© Turismo de Portugal

Die Atlantikküste Zentralportugals zeichnet sich durch lange Sandstrände aus, die sowohl bei Einheimischen als auch Touristen sehr beliebt sind. Die Strände Barra und Costa Nova sind nur zwei der insgesamt achtzehn mit der blauen Flagge zertifizierten Strände der Region. Bunt gestreifte Häuschen inmitten sanft gewellter Hügel bieten ein schönes Postkartenmotiv. Da Meer und Wind an der Küste oft rau sind, kommen auch viele Surfer hierher.

Wem es am Meer zu stürmisch ist, kann die Binnengewässer der Stadt Aveiro in einem typischen “Moliceiro”-Boot erkunden. Ein 47 Kilometer langes Kanalnetz führt von den Stadtkanälen zu Landschaften, die zur Naturbetrachtung einladen – wie zum Beispiel der Naturpark Reserva Natural das Dunas de São Jacinto. Im Wechselspiel zwischen Land und Meer, Strand und Sumpf, Süß- und Brackwasser fühlen sich viele Arten heimisch. Ebenso sehenswert sind die mystischen Wanderdünen, denen sich als Schutz zum Landesinneren ein hunderte Jahre alter Wald entgegenstellt.

Bibliothek, Uni Coimbra

© Turismo de Portugal

60 Kilometer südlich dieser einmaligen Landschaft befindet sich Coimbra, eine der ältesten Universitätsstädte Europas und geistiges Zentrum der Region. Die Universitätsbibliothek ist verschwenderisch mit Deckenfresken und goldenen Schnitzereien verziert. In ihren Regalen hüten 250.000 Werke das Wissen der Stadt. In Coimbra, einst Residenzstadt des ersten portugiesischen Königs D. Afonso Henriques, spielte sich die verbotene Liebe zwischen D. Pedro I. und der spanischen Hofdame D. Inês ab. Diese unglückliche Romanze inspiriert bis heute viele Dichter und Schriftsteller.

Weitere Informationen zur Region Centro finden Sie unter www.visitcentro.com/de/.